Geschichte der Trüffel

Ein Rückblick in der Geschichte des Trüffel

Wann sind die Trüffel das erste Mal erwähnt worden und welchen Stellenwert hatten Sie in der Vergangenheit

Vor 5000 Jahren: Als eines der ersten Völker, die die Trüffeln in ihren Schriften erwähnten waren die Babylonier vor 5000 Jahren.

 

2600v.Chr.: Auch der Pharao Cheops zu Zeiten der antiken Ägyptern um 2600 v.Christus genoss den Edelpilz. Einer der Schüler Aristoteles, der antiken Griechen, beschrieb die Trüffel im Jahr 200v.Chr. als einen "wertvoller Tischschmuck".

 

Anfang Mittelalter: Lange Zeit hielt sich der Aberglaube, dass Trüffeln dort entstünden wo Blitze neben Bäumen einschlagen. Der griechische Mediziner Galenus sagte der Trüffel eine aphotisierende Wirkung nach. Dieses Gerücht übernahmen sogleich die antiken römischen Ärzte und verordneten Impotenz-Patienten den Edelpilz.

 

100n.Chr.: Der römische Autor Pliny beschrieb Trüffel bereits im 1. Jhd. n.Chr. als Delikatesse.

 

100n.Chr.: Im 1. JH n.Chr. schrieb ein römischer Promikoch ein Buch über "die Trüffel, die jedes Gericht aufwertet".

 

Mittelalter: Im Mittelalter sah man die Trüffel als teuflisch und sündhaft, ja sogar als gefährlich an, weswegen sie für Jahrhunderte von den Tafeln verbannt und fast vergessen wurde.

 

1400n.Chr.: Erst um 1400 n.Chr. tauchen literarische Werke auf, in welche wieder von Trüffeln die Rede war.

Wahrscheinlich wurde sie zu der Zeit wieder entdeckt, weil man das Verhalten von Wildschweinen beobachtete und die fraßen Trüffeln für ihr Leben gern.

 

15-1600n.Chr.: Während der Renaissance (von ca. 1500-1600)verursachte der Edelpliz sogar eine Art Suchtverhalten. Die Trüffel war ein Prestigeobjekt bei den Banketts für jeden mit Rang und Namen.

 

16 Jhdt.: Im 16. JH wurden oft riesige Trüffeln als Geschenk von der Prominenz für Adelige übergeben. In der toskanischen Küche wurde die Trüffel seither häufig in Rezepten verwendet. Italienische Dichter wie Bernardo Vigo verfassten lobpreisende Verse über die Trüffel.

 

17.Jhdt: Nun stieg das Interesse an den delikaten und mysteriösen Erdknollen und die Trüffeljagd wurde ein populärer Zeitvertreib der Adeligen.

 

19Jhdt.: Während des 19. JH stand der Edelpilz eng im Zusammenhang mit Wohlstand und Adel. Auch Kaiser Napoleon liebte die Trüffel. 

 

1806 schrieb ein Mönch erstmals über den Trüffelanbau, welchen er im Klostergarten erfolfreich kultivierte. Natürlich durfte der Pilz beim Abschlussessen des Wiener Konkresses 1815 nicht fehlen.

 

1918-1945: Durch die beiden Weltkriege gingendie Erntemengen um 80% zurück. In der Nachkriegszeit erfolgte die Zeit der Kunstdünger und aggressiver Ackeranbau.

 

1970: In den 1970er Jahren war die Trüffelproduktion am Tiefpunkt angelangt, und französische sowie italienische Forscher entwickelten die bis heute genutzte Methode, Trüffel mithilfe geimpfter Wirtsbäume anzubauen.

 

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