Trüffelschädlinge

Negative Einflüsse beim Trüffelanbau

Zu den Trüffelschädlingen gehören das Rotwild, Damwild, Hasen, Füchse, Mader, Wildschweine, Mäuse, Maulwürfe und Schnecken.

Die Trüffelfliege und der Trüffelkäfer zählt man auch zu den Schädlingen. Darüber hinaus können sich das Klima, der Boden und die Konkurrenzvegetation noch negativ auf einer Trüffelplantage auswirken und zu große Ernteeinbußen führen.

Die Tiere als Trüffelschädlinge

 

Zu den Trüffelschädlingen gehört das Großwild wie Rehe, Hirsche, Wildschweine. Zum Kleinwild zählen unter anderem Feldhasen, Füchse, Mader, Mäuse und Maulwürfe.  Auch eine Schneckenplage kann verherrende Schäden in einer Trüffelplantage verursachen. Durch Wildzäune besteht die Möglichkeit diese Trüffelschädlinge von der Plantage fern zu halten. Den Kleinnageren wie Wühlmäusen oder Maulwürfen wirkt man am besten mit einem Wurzelschutzgitter entgegen. Die oben angeführten Tiere wie das Wild beschädigen die Jungbäume oben und Nagetiere verursachen Schäden unter der Erde durch Wurzelfraß (Wurzelbeschädigung).

Neben Säugetieren gibt es auch Insekten, die zu den Trüffelfans zählen wie der Trüffelkäfer und die Trüffelfliege.  Der Trüffelkäfer frisst sich durch die reife Trüffel und die Trüffelfliege legt ihre Eier in das Erdreich oberhalb der Trüffelknollen. Daraus schlüpfen dann die Larven, welche sich dann an der Trüffelknolle laben.

 

Wildzaun

  • Schutz gegen Grosswild (z.B. Rehe)
  • Schutz gegen Kleinwild (z.B. Hasen)

Verwenden Sie am besten einen verzinkten Wildzaun, der nicht rostet. Auch Pfosten aus verzinktem Stahl statt Holzpfosten sind wegen ihrer längeren Lebensdauer empfehlenswert.


Das Groß- und Kleinwild ist aber nicht nur Schädling. Vermehrungstechnisch zählt es auch zu den Trüffelnützlingen. Nachdem die Tiere Trüffelknollen gefressen haben, scheiden sie die Sporen zusammen mit dem Kot andernorts wieder aus. Die Trüffelsporen landen fein gedüngt durch den Kot mit guten Chancen an einer zur Mykorrhiza fähigen Pflanze. Ein neuer Lebenskreislauf kann entstehen.

 

Der Boden

 

Schädlich für eine Trüffelplantage und somit für eine erfolgreiche Trüffelernte sind saure Böden. Der pH-Wert im Boden sollte um die 7 betragen. Durch Bekalkung kann man hier nachhelfen. Weiters sind Rinnen und Senken zu vermeiden, da die Trüffeln bei Staunässe ersticken. Moorige und torfhaltige Böden sind deshalb auch nicht zu empfehlen.

 

Das Klima

 

Lange Trockenperioden wirken sich sehr ungünstig auf den Trüffelanbau aus und können zu großen Trüffelernteeinbußen führen. Mit einer Bewässerung in den trockenen Sommermonaten kann man der Trüffelplantage das benötigte Wasser zuführen. Aber Vorsicht! Nicht zu viel Gießen, das Wasser sollte auch wieder abfließen können, damit keine Staunässe entsteht. Eine Mulchschicht bei der Baumscheibe bietet zusätzlich einen Schutz vor Austrocknung.

Im Winter ist Dauerfrost zu vermeiden. Mulchscheiben und Abdeckungen bei der Baumscheibe sind ein guter Schutz für harte Wintermonate. Jedoch eine kurze Frostperiode ist für die Trüffel wachstumsfördernd.

 

Die Pflanzen

 

Die Konkurrenzvegetation ist ein negativer Faktor beim Trüffelanbau. Durch regelmäßiges Mähen und Abdecken der Baumscheibe durch Mulchmaterial kann man die ungewünschte Konkurrenzvegetation (Unkraut) im Zaum halten. Weiters ist ein Abstand zu anderen Bäumen oder Waldrändern zu beachten.


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Oberösterreichs erste Trüffelplantage

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